Der dritte jährliche „State of the Market“-Bericht von „AutoStore“ bestätigte frühere Berichte, wonach Personalprobleme und Störungen in der Lieferkette zu den größten Sorgen der Logistikverantwortlichen zählen. Neu ist hingegen das Thema Durchsatz. Viele Befragte äußerten sich im Jahr 2025 unzufrieden mit ihrer Durchsatzleistung, obwohl 97 % über einen gewissen Automatisierungsgrad verfügen.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie
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A: 97 % der Befragten nutzen irgendeine Form der Automatisierung, und 50 % haben mindestens die Hälfte ihrer Vorgänge automatisiert. Nur 3 % berichten, dass sie überhaupt nicht automatisiert sind.
A: Autonome mobile Roboter (AMR) und Würfellagersysteme werden hinsichtlich der Optimierung von Durchsatz und Effizienz am besten bewertet. Systeme mit Einzel- und Mehrfachbeladung werden als weniger effektiv angesehen.
A: Steigende Arbeitskosten, Arbeitskräftemangel und die Notwendigkeit eines höheren Durchsatzes sind die wichtigsten Faktoren. Die Automatisierung unterstützt auch die ESG-Ziele, indem sie die Energieeffizienz verbessert und Abfall reduziert.
A: Der Auftragsdurchsatz hat sich zu einem strategischen Schwerpunkt entwickelt und ist im Vergleich zum Vorjahr von Platz 8 auf Platz 4 der wichtigsten Prioritäten gestiegen. 93 % der Befragten geben an, dass es "sehr" oder "äußerst" wichtig ist, den Durchsatz in den nächsten 12 Monaten zu verbessern. Dies spiegelt den wachsenden Druck wider, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen und die betriebliche Effizienz zu steigern.
A: 80 % der Befragten schätzen ihren Lagerdurchsatz als "gut" oder "großartig" ein, wobei 57 % "gut" und 23 % "großartig" wählen. Allerdings verfolgen nur 19 % der Unternehmen den Durchsatz aktiv als Kennzahl, was auf eine Lücke zwischen wahrgenommener Leistung und datengestützter Validierung hindeutet.
A: Zu den größten Herausforderungen gehören die langsamen Auftragsabwicklungszeiten, der Personalmangel und der begrenzte Einsatz von Automatisierung. Interessanterweise hat der Durchsatz zwar hohe Priorität, ist aber eine der am wenigsten verfolgten Kennzahlen - wahrscheinlich, weil es keine standardisierte Definition gibt und man sich auf Ersatzkennzahlen wie Lieferzeit und Kommissioniergenauigkeit verlässt.
A: Die beiden größten Herausforderungen sind Arbeitskräftemangel (39 %) und steigende Arbeits-/Ressourcenkosten (37 %). Diese sind in allen Regionen und Branchen gleich.
A: Überraschenderweise nein. Während die Arbeitseffizienz die am häufigsten verfolgte Kennzahl ist, rangiert die Mitarbeiterbindung auf Platz 16 von 20 Kennzahlen - ein Hinweis auf einen großen blinden Fleck.
A: Die Automatisierung verringert das Verletzungsrisiko bei der Ausführung gefährlicher Aufgaben und ermöglicht eine Fernverwaltung, was die Sicherheit und Flexibilität der Mitarbeiter erhöht.
A: Ja. 36 % der Befragten nennen Verspätungen und Versandbeschränkungen als größte Herausforderung - gegenüber 14 % im letzten Jahr. Das verarbeitende Gewerbe ist der am stärksten betroffene Sektor.
A: Unternehmen investieren in die Szenarienplanung, die Erhöhung der Lieferantenvielfalt und das Nearshoring von Tätigkeiten, um Abhängigkeiten zu verringern und die Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
A: Sehr. Die Integration von Systemen und Daten über APIs ermöglicht Echtzeittransparenz und schützt den Betrieb vor Unterbrechungen in der Zukunft.
A: Die drei wichtigsten sind:
A: Viele beginnen damit. Weltweit gibt es über 1.850 ESG-Anreize, darunter Steuervergünstigungen für kohlenstoffarme Innovationen und die Einführung erneuerbarer Energien.
A: Automatisierte Systeme können den Energieverbrauch um bis zu 75 % senken, die Speicherdichte um das Vierfache erhöhen und einen Betrieb ohne Licht ermöglichen, was sowohl Emissionen als auch Kosten senkt.